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Pelletofen: Kosten und Förderungen

Wenn Sie mit einem Pelletofen heizen möchten, dann müssen Sie mit Anschaffungskosten von 1.000–6.000 € rechnen – je nach Modell und Ausstattung. Da ein Pelletofen auch Kosten für Pufferspeicher, Lagerausbau sowie etwaige Anpassungen der Schornsteinanlage mit sich bringt, summiert sich die Endrechnung. Allerdings wird eine solche Investition auch vom Staat gefördert. Welche Kostenpunkte auf Sie zukommen und welche Förderungsmöglichkeiten es gibt, erfahren Sie hier.

Pelletofen-Preise
Neben den Anschaffungskosten kommen bei einem Pelletofen auch noch etwaige Anpassungen des Schornsteins hinzu.

Welche Kosten kommen auf Sie zu?

Je nach Modell und Ausstattung variieren die Kosten, die bei der Installation eines Pelletofens auf Sie zukommen. Dabei wirken sich Faktoren wie Größe, kW-Wert, Verkleidungen sowie Formen auf den endgültigen Preis aus. Generell lässt sich sagen, dass bei einem Pelletofen Kosten in Höhe von 1.000–6.000 € auf Sie zu kommen.

Übersicht der Modelle und Kosten

ModellMerkmalePreis
Pelletofen ohne Strom
  • nutzt natürliche Konvektionswärme in Kombination mit Strahlungswärme
  • Leistung: bis zu 8 kW
  • umweltfreundlich
min. 4.000 €
vollautomatischer Pelletofen
  • automatische Beförderung des benötigten Brennstoffs in den Brenner
  • kein manuelles Eingreifen nötig
ca. 1.200–5.000 €
halbautomatischer Pelletofen
  • keine stetige automatische Versorgung mit Brennstoff
  • Pellettank ist integriert
ca. 1.000–6.000 €
wasserführender Pelletofen
  • Funktion wie Zentralheizung mit Wassertasche bzw. Wärmetauscher
  • effizient
  • günstig
  • Förderungen möglich
ca. 3.000–6.000 €
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Welche Fördermöglichkeiten gibt es?

Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) fördert die Installation eines Pelletofens mit bis zu 45 % – allerdings muss dafür die automatische oder wasserführende Variante gewählt werden. Darüber hinaus muss besagte Anlage weitere Kriterien erfüllen:

  • Ein wasserführendes System muss integriert sein.
  • Die Leistung der Anlage muss mindestens 5 Kilowatt und sauber sein.
  • Die Emissionswerte von Kohlenmonoxid (200 mg/m³ bei Nennwärmeleistung, bei Teillastbetrieb 250 mg/m³) und Feinstaub (15 mg/m³) müssen eingehalten werden.
  • Ein hydraulischer Abgleich muss durchgeführt werden.
  • Der Pufferspeicher sollte die Wärme der Heizung auf Vorrat lagern können.

Für eine Heizungssanierung in einem Bestandsbau erhalten Sie Zuschüsse von 20–45 %, in Neubauten gilt: Im Rahmen einer Baumaßmaßnahme, die den Effizienzhaus-Standard anstrebt, sind Zuschüsse und günstige Kredite möglich. Diese sollen Sie aber am besten mit einem Experten in Ihrer Nähe besprechen. Geben Sie hierfür einfach Ihre Stadt oder Postleitzahl in die Suchmaske ein.

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