>Welche Heizkörpertypen gibt es?

Gliederheizkörper – Klassiker unter den Heizungsarten

Sie mögen es gerne warm? Aber wie warm? Klar, Sie wünschen eine bestimmte Wärmeleistung, um eine angenehme Raumtemperatur zu erreichen. Doch es gibt verschiedene Heizkörperarten, die auf unterschiedliche Weise Wärme erzeugen. Dabei werden manche Heizkörper als angenehmer empfunden als andere – vor allem in Wohnräumen. Unser 11880.com-Heizung-Ratgeber vergleicht die Heizungsarten für Sie. 

Alte Heizung
© Cynthia Farmer - istockphotos.com

Der Gliederheizkörper ist der älteste und auch beliebteste Heizkörper, den Sie sicherlich schon mal hier und da in Aktion erlebt haben. Diese „Aktion“ – also die Wärmeerzeugung, erfolgt beim Gliederheizkörper durch erhitztes Wasser. Diese relativ günstige Heizungsart besteht aus immer gleich konstruierten Stahlelementen, die den Gliederheizkörper beliebig in der Größe erweiterbar machen.

Wo also eine Menge Wärmeleistung gebraucht wird, ist der Gliederheizkörper passend. Da er Konvektionswärme erzeugt, ist er in Wohnräumen eher unbeliebt.

Konvektoren - strahlt viel Wärme aus

Konvektoren
© rajurahman85 - istockphotos.com

Denn Konvektoren verströmen ihre Wärme durch Bewegung in der Luft. Die Funktionsweise sieht Bleche vor, die über den wasserführenden Rohren im Heizkörper angebracht sind und an denen sich kalte Luft erwärmt. Hier sind durchaus kompakte, praktische Flachheizkörper für kleine Stellen und Bereiche möglich. Die Kompaktheizkörper erzeugen für ihren geringen Platzanspruch durchaus eine Menge Wärmeleistung, diese Heizungsarten haben aber auch deutliche Nachteile:

  • hohe Luftbewegung, die Staub aufwirbelt (was für Allergiker ein Ausschlusskriterium ist)
  • hohe Kosten, nicht besonders energieeffizient
  • nur schwer zu säubern

Plattenheizkörper - modern und vorteilhaft

Plattenheizkörper machen das besser. Sie sind eigentlich eine gute, innovative Kombination aus den beiden vorangegangenen Heizkörperarten und wahrscheinlich sind sie auch deswegen so beliebt. Sowohl optisch als auch funktional sind Plattenheizkörper zwischen Gliederheizkörpern und Konvektoren anzusiedeln. Aber: Plattenheizkörper machen alles besser als die „Konkurrenz“:

Plattenheizkoerper
© Péter Gudella - istockphotos.com
  • Design: viele Farben und Formen möglich
  • Anpassung: Auch als Kompaktheizkörper erhältlich
  • Heizkosten sparen durch effiziente Wärmeleistung
  • Viel Strahlungswärme, weniger Konvektionswärme

 

Röhrenheizkörper – nicht nur als Handtuchheizung sehr gut

Wie gesagt, Gliederheizungen sind die Klassiker und auch die nächste unserer hier vorgestellten Heizkörperarten ist eine Weiterentwicklung des Klassikers. Röhrenheizkörper sind die ideale Heizungsart für Neubauten, da sie hier mit ihrer ganzen Flexibilität punkten können. So hoch, so breit und somit so leistungsfähig wie Sie wünschen können Röhrenheizkörper installiert werden.

modernes Bad
© Michael Kiss - istockphotos.com

Sehr weit verbreitet sind Röhrenheizkörper als Handtuchheizung. Sie können jedoch auch als Kompaktheizkörper unter der Fensterbank oder an ähnlichen eher engen Stellen eingesetzt werden. Am effektivsten entfaltet sich aber ihre Wärmeleistung, wenn Röhrenheizkörper frei stehen. Dann kann die zu bis zu 70% durch Konvektion erzeugte Wärme am besten zirkulieren.

Alle wichtigen Eigenschaften dieser Heizungskörper:

  • Variabler Aufbau
  • Auch Kompaktheizkörper möglich
  • Gute Wärmeleitfähigkeit
  • Lange Lebensdauer
  • Leicht zu reinigen
  • 70% Konvektionswärme

Sonderformen: Fußbodenheizung und Wandheizung

Sehr viel Komfort strahlen Fußbodenheizungen aus. Sie sind vor allem in Wohnhäusern sehr begehrt, da sie nahezu unsichtbar ihre angenehme Wärmeleistung erbringen. Die Wärmeverteilung ist gleichmäßig, auch ist hier Heizen ohne Staub ein wichtiges Stichwort. Allerdings sind Fußbodenheizungen recht teuer und Änderungen, Wartung oder Reparatur sind sehr umständlich und damit ebenfalls kostspielig.

Ähnlich verhält es sich mit Wandheizungen: Sie liefern eine angenehme Wärmeleistung, erfordern jedoch dafür beste äußere Umstände. So dürfen Wandflächen mit Wandheizung nicht mit Möbeln verdeckt werden und die Außenwände müssen sehr gut isoliert sein, um Schäden im Mauerwerk durch die hohen Temperaturen zu vermeiden.


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