Themen in Richtig heizen
{{{selected}}}
{{{option.title}}}

Heizungen stehen für Wärmeerzeugung, die Wärmedämmung steht für den Erhalt der Heizluft. Somit ist die Wärmedämmung nicht nur ein relevantes Thema für Dachdecker oder Fensterbauer, sondern auch für die Heizkosten. Denn bei schlechter Wärmedämmung sieht's auch schlecht für die Heizungsrechnung aus. Aber durch moderne, bzw. nachträgliche Dämmung können Kosten gespart und sogar Förderungen ergattert werden. Unser 11880.com-Heizung-Ratgeber zeigt die Lücken auf, durch die bei unzureichender Wärmedämmung Heizkosten entstehen und wie eine moderne Wärmedämmung heute auszusehen hat.

Wo Ihr Haus Wärmedämmung braucht

wanddaemmung

© brizmaker - istockphotos.com

Beginnen wir mit dem Extrembeispiel ungedämmter Altbau: Tatsächlich gibt es noch Gebäude, die Anfang des letzten Jahrhunderts gebaut wurden und auch dämm-technisch noch sehr rückständig sind. Solche Altbauten sind mehr als energieineffizient und nach der Erneuerbare Energien Verordnung (EnEV) zu sanieren. Ziel der Verordnung ist ein energieeffizienter Betrieb, wo vor allem Heizung und Wärmedämmung eine ganz zentrale Rolle spielen. Denn durch ungedämmte Wände, Decken, Fenster, Dachböden oder Außentüren kann es de facto zu immensen Wärmeverlusten kommen.

Pflicht zur Wärmedämmung durch EnEV

Brennwerttechnik

per klick vergrößern

Die Bundesregierung sieht vor, im Rahmen der EnEV den Gebäudebestand in Deutschland innerhalb der nächsten Jahrzehnte klimaneutral zu gestalten. Das heißt, alle Gebäude sollen energieeffizient und mit Energie aus regenerativen Quellen betrieben werden. Dafür ist unter anderem eine gute, moderne Wärmedämmung unerlässlich. Besitzer von Bestandhäusern sind daher gesetzlich verpflichtet, in ihren Gebäuden für eine entsprechende Wärmedämmung zu sorgen, was heißt, Heizungsrohre zu dämmen sowie neue Heizungen und neue Heiztechnik, wie zum Beispiel Brennwerttechnik, einzubauen.

Nachträgliche Dämmung durch energetische Sanierung

deckendaemmung

© roman023 - istockphotos.com

Diese und weitere Maßnahmen stehen für Hausbesitzer an, die durch nachträgliche Wärmedämmung eine energetische Sanierung durchführen lassen müssen. Passen ihre Bestandsgebäude nicht mehr ins Profil energetisch-modern gestalteter Gebäude, müssen folgende Maßnahmen ergriffen werden:

  • Fenstertausch
  • Heizung modernisieren
  • Eventuell Solarthermieanlage
  • Wärmedämmung von Fassaden und Dach

Die Vorteile einer energetischen Sanierung überwiegen klar, bringen zum Beispiel ein besseres Wohnklima, einen höheren Immobilienwert und natürlich werden Sie durch eine neue Heizung und eine verbesserte Wärmedämmung auch erheblich an Heizkosten sparen. Gleichwohl sind die Kosten für eine energetische Sanierung zu Beginn recht hoch und die vielen Maßnahmen sollten dringend von Profis durchgeführt werden, um Fehler oder auch der Gefahr vor Schimmel vorzubeugen.

Kosten für neue Wärmedämmung

Vor allem die Maßnahmen für die neue Wärmedämmung schlagen auf der Sanierungsrechnung mit hohen Kosten zu Buche. Stoßen Sie bei den Kosten für den Heizungstausch bei ca. 8.000 - 9.000 € an die Obergrenze, beginnt hier erst der Kostenbereich für die Wärmedämmung. Die Fassadendämmung kann je nach Fläche 15.000 €, die Dachdämmung gut und gerne auch bis zu 20.000 € kosten. Förderungen für die neue Wärmedämmung sind aber durch die KfW und die BAFA möglich.

Transmissionswärmeverluste

Dach und Fassade sind die größten Flächen rund ums Haus und damit auch die größten Schwachstellen im Zusammenhang mit Wärmeverlusten. Vor allem durch Transmissionswärmeverluste gehen Ihnen bei schlechter Wärmedämmung viele Heizkosten durch die Lappen. Alte Dämmmaterialien und auch veraltete Dämmtechnik sind der Grund dafür, das durch Transmissionswärmeverluste warme Luft von innen nach außen strömt und Ihr Haushaltgeld sozusagen gleich mitnimmt.

Investition in Wärmedämmung lohnt sich

Dem können Sie durch moderne Wärmedämmung vorbeugen: Während Neubauten ohnehin schon mit modernen Standards errichtet werden, können Bestandsgebäude auf EnEV-Standard oder KfW-Standard modernisiert werden und durch die energetische Sanierung am Dach bis zu 80% oder an der Fassade bis zu 75% Heizkosten einsparen. Zusätzliche Einsparpotentiale ergeben sich natürlich auch durch neue Dämmmaterialien in den Fassaden, im Keller, sowie durch neue Heiztechnik, Fenster und Außentüren.


Finden Sie den besten
Dienstleister in Ihrer
Nähe
für Ihr Vorhaben!

  • Kostenlos und unverbindlich
  • Ausgewählte Fachbetriebe
  • Sparen Sie Zeit und Geld
  • Erfahrung aus mtl. über 38.000 Anfragen
Jetzt Heizungsinstallateure finden  >

Heizungsförderung

Wenn Sie gerade ein Haus bauen oder sanieren, haben wir eine gute Nachricht für Sie: Der Staat unterstützt Sie kräftig bei Ihrem Vorhaben. Im Zuge der Erneuerbare Energien Verordnung und deren ambitionierte Klimaziele können Sie hohe staatliche Förderungen in Anspruch nehmen. Wie hoch diese sind und wofür Sie genau gezahlt werden, erfahren Sie hier.

Warmwasserspeicher vs. Durchlauferhitzer

Ihr Heizungssystem bestimmt zu einem Teil auch die Art Ihrer Warmwasseraufbereitung – und damit einen Teil Ihrer Energiekosten. Warmwasserspeicher gegen Durchlauferhitzer: Welches System ist effizienter? Worauf müssen Sie achten und welches System eignet sich für Ihren Haushalt? Wir haben die Antworten auf all diese Fragen.

Heizung richtig positionieren

Die richtige Position Ihrer Heizung ist entscheiden für ein angenehmes Klima und ein effizientes Heizen in Ihren Räumen. Wir stellen Ihnen die optimalen Positionen für verschiedene Räume vor, sagen, warum Heizungen gerne unterhalb des Fensters platziert werden und geben Tipps für Altbauten.