Vorteile und Nachteile der Deckenheizung 

Jeder kennt die Fußbodenheizung und viele wünschen sich auch eine, weil sie so angenehm zum Barfußlaufen ist. Doch was eine Fußbodenheizung als typische Radiatorheizung eigentlich auch auszeichnet, ist die Art der Wärmeerzeugung, die allgemein als komfortabel und angenehm empfunden wird. Und genau eine solche Radiator-Heizung ist auch an ganz anderer Stelle als dem Fußboden möglich: in der Decke. Unser 11880.com-Heizung-Ratgeber blickt in Sachen Flächenheizung mal in eine relativ ungewohnte Richtung und verrät alles Wissenswerte rund um Deckenheizungen.

Wie kann eine Deckenheizung installiert werden?

Wohnzimmer ohne Heizung
© irina88w - istockphotos.com

Als erstes wissenswert ist natürlich, welcher Heizungstyp so eine Deckenheizung überhaupt ist. Wie bereits angedeutet, handelt es sich bei der Deckenheizung um eine Flächenheizung, das heißt, sie kann über eine variable Fläche gesehen installiert werden. Dabei kann ein Nasssystem zur Installation einer Deckenheizung möglich sein, eine fertig verbaute Trockenbauausführung kann an der Decke aufgehängt werden und der Einbau der Heizelemente in einer Holzfaserplatte ist ebenfalls möglich. Letztere Variante kann sogar als Hybrid aus Deckenheizung und Dämmung fungieren.

Wie funktioniert eine Deckenheizung?

Einmal verlegt, legt die Deckenheizung auch direkt los, um Ihre Innenräume zu erwärmen. Wie auch Fußbodenheizung und Wandheizung, strahlt die Deckenheizung ihre Wärme ins Rauminnere. Diese Strahlungswärme erwärmt den Raum nicht durch Luftzirkulation, wie es Konvektoren tun, sondern erwärmen die im Raum befindlichen Gegenstände oder Personen. Diese Art der Heizung wird allgemein als angenehmer empfunden, da die Luft dabei nicht aufgewirbelt wird. Mehr noch: Für Hausstauballergiker ist eine Flächenheizung, bzw. eine Radiatorheizung, die einzig annehmbare Heizungsart.

Vorteile von Deckenheizungen

Doch die Deckenheizung bietet nicht nur den Vorteil der fehlenden Luftzirkulation. Wir sagen Ihnen, worüber Sie sich noch freuen dürfen, wenn Sie eine Deckenheizung installieren lassen:

Vorteil wirbelt keinen Staub auf
Vorteil Verhinderung von Schimmelbildung
Vorteil gut gegen Hausstaubmilben
Vorteil Heizkosten sparen durch höhere gefühlte Wärme
Vorteil gleichmäßige Wärmeabgabe, keine Temperaturwellen
Vorteil kein Platz verschwendet für Heizkörper
Vorteil Niedertemperatur, daher umweltfreundlich
Vorteil gut kombinierbar mit Wärmepumpen

Niedertemperatur Strahlungsheizung

Speziell den Aspekt der Niedertemperatur wollen wir einmal genauer unter die Lupe nehmen. Denn hier bündelt die Deckenheizung gleich mehrere Vorzüge auf einmal. Dadurch, dass die Niedertemperatur Strahlungsheizung mit ca. 35°C - 45°C Vorlauftemperaturen arbeitet, ist sie nicht nur ökologisch, sondern auch bereit für die Zukunft der Heizung. Denn mit einer solchen Heizung können Sie praktisch jeden modernen Wärmeerzeuger kombinieren, wie zum Beispiel Wärmepumpen. Diese sind sehr gut für die Kombination mit Niedrigtemperaturheizungen geeignet.

Platzwunder Deckenheizungen

Noch ein Vorteil, den Deckenheizungen sogar ihren beiden „Schwestermodellen“, der Fußbodenheizung und der Wandheizung, voraus haben: Die Niedertemperatur Strahlungsheizung in der Decke kommt nur äußerst selten mit anderen Einrichtungsgegenständen in Konflikt. Auf einer Fußbodenheizung sollten nicht zu viele Teppiche legen, eine Wandheizung darf nicht mit großen Möbeln zugestellt werden. Alles kein Problem, wenn die Heizung an der Decke aufgehängt ist.

Gefühlte Temperatur schneller erreicht

Von dort aus macht die Deckenheizung dann zuverlässig und auf ihre typische Radiator-Art ihre Heizungsarbeit. Und das macht sie, wie andere Flächenheizungen auch, auf besonders effektive Art und Weise. Denn Experten sagen über Flächenheizungen – also sowohl im Boden, wie auch in Wänden oder Decken –, dass die Temperaturen in Räumen schon bei 1 - 2°C weniger als komfortabel empfunden werden, als bei vielen anderen Heizungsarten. Das bedeutet effektiv Heizkosten sparen! Informationen zu den Deckenheizung Kosten erhalten Sie hier. 


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Welche Heizkörpertypen gibt es?

Wir stellen Ihnen die unterschiedlichen Heizkörpertypen mit ihren unterschiedlichen Vor- und Nachteilen vor. So können Sie selbst entscheiden welcher Heizkörpertyp am besten zu Ihren Anforderungen und Vorlieben passt, bzw. welcher Typ bei Ihnen überhaupt durch die baulichen Vorgaben infrage kommt.

Wandheizung

Sie legen Wert auf Behaglichkeit und wünschen sich eine hohe gefühlte Wärme? Dann dürfte die Wandheizung die ideale Lösung für Sie sein. Sie hat viele Vorteile gegenüber anderen Flächenheizungen, wie ihre Strahlungswärme, niedrige Vorlaufzeiten und die Eigenschaft, sowohl Heizen als auch Kühlen zu können.