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Infos rund um die Gasheizung 

Unser 11880.com-Heizung-Ratgeber nimmt die verschiedenen Heizungsarten unter die Lupe und hilft Ihnen somit, die richtige Heizung für Ihre Bedürfnisse zu finden. Wie auch in unserem Artikel zum Thema Heizungssysteme zu lesen ist, haben die vielen verschiedenen Heizungssysteme sowohl individuelle Vor-, als auch Nachteile auf ihren Seiten. Auf unserer Ratgeberseite zum Thema Gasheizung gehen wir auf die Eigenschaften dieser Heizungstechnik ein und sagen Ihnen, was Sie erwarten können, wenn Sie eine Gasheizung kaufen.

Was kann eine Gasheizung kosten?

Gas Boiler
© Jevtic - istockphotos.com

In erster Linie dürfen Sie von einer Gasheizung relativ günstige Anschaffungskosten erwarten. Wenn Sie für Ihr Gebäude eine Gasheizung kaufen, liegen Sie damit preislich deutlich unter Heizungsarten wie zum Beispiel dem Pelletofen oder der Solarheizung. Durchschnittlich müssen Sie bei der Installation einer Gasheizung mit Kosten von ca. 6.000 € für ein normales Einfamilienhaus rechnen, aber je nach Komponenten und örtlichen Gegebenheiten sind auch Kosten für die Gasheizung von bis zu 10.000 € möglich.

Was sind die Kostenfaktoren bei der Gasheizung?

Dabei gibt es einige Variablen, die Sie bei der Kostenberechnung für die Installation Ihrer Gastherme mit einbeziehen müssen. Denn neben den Grundkosten für die Gastherme selbst entstehen natürlich auch Kosten für die Installation der Heizungstechnik, wie zum Beispiel Brennwerttechnik, Warmwasserspeicher und Gasanschluss, zuzüglich Verrohrung, plus eventuelle Entsorgungs- und Anfahrtskosten.

Einen weiteren wichtigen Faktor spielt die Leistung der Gastherme. Hat die Gasheizung zu wenige kW Leistung, wird sie in kalten Wintertagen nicht warm genug. Ist die kW Leistung zu groß dimensioniert, arbeitet die Gastherme nicht effizient – Sie verheizen Gas, Energie und Geld!

Je nachdem, wie viel Platz Ihnen zur Verfügung steht, stellt sich auch die Frage nach dem Gasheizkessel. Steht Ihnen ausreichend Fläche zur Verfügung, können Sie einen bodenstehenden Gasheizkessel aufstellen. Liegen diese Gegebenheiten jedoch nicht vor, kommt eine wandhängende Gasheizung infrage.
Erstere bieten sehr viel Leistung und erzeugen genug Heiz-Energie, um auch ein Mehrfamilienhaus zu wärmen. Durch ihre Größe sind alle Teile und Komponenten leicht zu erreichen, was bodenstehende Gasheizkessel leicht zu Warten und Reparieren machen.
Dem gegenüber stehen wandhängende Gasheizungen. Der dort eingebaute Brenner erreicht in der Regel eine Maximalleistung von rund 35 Kilowatt, wodurch sie sich eher als Etagenheizung oder in kleinen Häusern eignen. Dafür sind sie äußerst kompakt und kostengünstig anzuschaffen.

Gaskessel Preisliste

Gaskessel Merkmale Kosten
Konstanttemperaturkessel Veraltete Technik, schlechter Wirkungsgrad, vergleichsweise hohe Temperaturen, Wärmeverlust, höhere Heizkosten 1.500 - 4.500 €
Niedertemperaturkessel Besserer Wirkungsgrad als beim Konstanttemperaturkessel, regelbar, niedrigere Heizkosten 1.500 - 5.000 €
Brennwertkessel Sehr guter Wirkungsgrad, niedrige Temperaturen, dadurch deutlich niedrigere Heizkosten + Brennwertnutzung 3.000 - 6.500 €

Während der Konstanttemperaturkessel die älteste eingesetzte Technik darstellt, handelt es sich bei dem Gas Brennwertkessel um die modernste und effizienteste Ausführung. Der Gas Brennwertkessel nutzt die Wärme der Abgase zusätzlich, wodurch die Energieeffizient gegenüber einem Niedertemperaturkessel noch einmal gesteigert wird. Hierzu sind jedoch wahrscheinlich Umbaumaßnahmen am Abgassystem Ihrer Immobilie nötig, die weitere Kosten verursachen können. Diese lassen sich aber verringern, wenn Sie den Brennwertkessel unter dem Dach installieren, anstatt ihn in den üblichen Heizkeller zu stellen – unter dem Dach sind schließlich die Wege der Abgasführung deutlich kürzer! Heizungsinstallateure in Ihrer Nähe können Ihnen wertvolle Ratschläge geben.

Wie funktioniert eine Gasheizung

Die Bestandteile einer Gasheizung beeinflussen aber nicht nur die Kosten im Detail, sondern auch die Funktionsweise der Gasheizung. Als zentraler Lieferant für die warme Luft dient, wie bei anderen Heizungsarten auch, der Heizkessel, allein der Brennstoff ist hier mit Gas anders. Gasheizungen können entweder mit Erdgas oder Flüssiggas betrieben werden.

Gasheizkessel
© imantsu - istockphotos.com

Dieses Gas wird im Gasbrenner zur Wärmeerzeugung verbraucht. Der Wärmetauscher gibt die Abgaswärme an das Heizwasser ab, das wiederum über eine Umwälzpumpe zu den Heizkörpern gelangt – diese können sowohl Fußbodenheizungen, Radiatoren oder auch Flächenheizungen sein. Mit einer Gastherme sind Sie flexibel! Das Heizungswasser gibt vom Heizkörper aus seine Wärme an die Umgebung ab, fließt ab und wird erneut erwärmt.

Dazu sind folgende technische Bestandteile einer Gasheizung notwendig:

  • Gasbrenner
  • Wärmtauscher
  • Regelung
  • Umwälzung
  • Gefäß zur Druckausdehnung für erhitztes Wasser
  • Abgasleitung
  • Verrohrung
  • Heizkörper

Steuerung der Wärmeleistung durch die Heizungsregelung

Die unserem Portal für Heizungstechnik angeschlossenen Anbieter für Heizungen sind sich einig: Das Wichtigste bei einer Gasheizung ist die Heizungsregelung. Eine korrekte und effektive Steuerung der Wärmeleistung steigert die Effizienz und senkt gleichzeitig die Heizkosten. Dazu kann die Heizungsregelung entweder außentemperaturgeführt oder raumtemperaturgeführt erfolgen. Lassen Sie sich bei dieser wichtigen Entscheidung am besten von einem Fachmann für Heiztechnik beraten.

Dieser berät Sie auch gerne zu den Möglichkeiten der staatlichen Förderung. Da neue Gasheizungen energieeffizienter sind, sparen sie CO2-Emissionen ein, was für Sie eine Förderung von bis zu 15 Prozent der Investitionssumme bedeuten kann. Ist Ihre Gastherme älter als 30 Jahre alt, sind Sie nach der EnEV (Energieeinsparverordnung) sogar zum Austausch verpflichtet. Trifft dies auf Ihre Gasheizung zu, sind sie jedoch nicht mehr berechtigt, die Förderung in Anspruch zu nehmen. Daher lohnt es sich an dieser Stelle, schnell zu handeln.


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