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Fußbodenheizungen: mehr als warme Füße 

Fußbodenheizungen sind wunderbar, um auch im Winter barfuß zu laufen. Sie heben nicht nur die Temperatur, sondern auch generell den Wohnkomfort. Deswegen sind Fußbodenheizungen ziemlich beliebt. Unser 11880.com-Heizung-Ratgeber erklärt die Fußbodenheizungssysteme, wie sie eingebaut werden und wo Sie Probleme mit diesen Heizkörperarten bekommen können.

Zwei Einbausysteme

Beim Verlegen gibt es zwei grundsätzliche Fußbodenheizungssysteme: das Nasssystem und das Trockensystem. Wir listen die grundsätzlichen Eigenschaften beider Systeme auf:

Fußbodenheizung verlegen, Nasssystem:

Fussbodenheizung trockensystem
© urfinguss - istockphotos.com
  • Fixierung mittels Heizmatten, Schienen, Platten oder Klammern
  • Heizungsrohre von Estrich eingeschlossen
  • Verlegung unter dem Bodenbelag
  • Fixierung mittels Dämmschicht

Das Trockensystem beim Verlegen von Fußbodenheizungen wird vermehrt in der Gebäudesanierung oder in Altbauten angewandt, während das Nasssystem aufgrund der Fixierung im neu angelegten Estrich eher Neubauten vorbehalten ist.

Wie wird die Heizfläche erwärmt?

Kein Unterschied besteht dagegen zwischen den Verlegesystemen bei der Wärmeverteilung. Dazu nutzen Fußbodenheizungssysteme Heizkreisverteiler, die eine gleichmäßige Wärmeverteilung aller Bereiche der Fußbodenheizung oder auch auf Wunsch ungleichmäßige Wärmeverteilung gewährleisten können. Diese Wärmeverteilung innerhalb der Heizfläche kann mit einer an die Fußbodenheizung angeschlossenen Steuereinheit vorgenommen werden, die wiederum mit dem integrierten Stellmotor kommuniziert.

Alternative Elektro-Fußbodenheizung

Neben den gängigen Heizungsarten mit Warmwasserbetrieb sind auch elektrisch betriebene Fußbodenheizungen erhältlich. Sie lassen sich genauso verlegen, wie auch die wasserbetriebenen Fußbodenheizungen und eignen sich aufgrund ihrer geringen Abmessungen besonders gut für das nachträglich Verlegen, direkt unter dem Bodenbelag. So gibt es zum Beispiel Heizkabel mit nur 3 Millimetern Durchmesser, die Sie sogar unter Ihr Laminat verlegen lassen können. Weitere Einsatzgebiete für die flexibel verlegbaren Elektro-Fußbodenheizungssysteme sind zum Beispiel Feuchträume. Dort können Sie durch gezieltes Verlegen von Heizmatten komfortable Wärmeinseln schaffen.

Gefühlter Effekt von Fußbodenheizungen

Die Fußbodenheizung ist eine Flächenheizung, die insgesamt für ein behagliches Raumklima sorgt. Durch die große Heizfläche wird die Raumluft insgesamt als wärmer empfunden, dies sogar, wenn sie effektiv eigentlich etwas kälter ist. Damit ist die Heizwirkung angenehmer als bei jeder normalen Radiatorheizung, bzw. dieser Art der Heizkörpertypen, und auch ökologischer: Denn es genügt eine viel geringere Vorlauftemperatur.

Nachteile von Fußbodenheizungen

Ein unsichtbare, effektive und ökologische Wärmefläche für gehobenen Wohnkomfort reizt somit viele an der Fußbodenheizung. Nachteile ergeben sich jedoch auch, wenn Sie eine Fußbodenheizung verlegen lassen, denn die Einbaukosten können sehr hoch ausfallen. Dieser Negativfaktor greift umso mehr, wenn Sie die Fußbodenheizung nachrüsten oder reparieren lassen, da hierbei auch der vorhandene Bodenbelag geöffnet werden muss.

Hier können Sie beim Fußbodenheizung-Verlegen Kosten sparen: Mögliche Einsparpotentiale ergeben sich bei den sehr dünnen elektrischen Fußbodenheizungssysteme, die erfahrene Heimwerker auch selbst übernehmen können. Vom Profi sollten Sie sich jedoch immer die Rohranschlüsse bewerkstelligen lassen und vor allem in Feuchträumen sind Schutzmaßnahmen notwendig, die ebenfalls professioneller Expertise bedürfen.

Fußbodenheizung wärmt langsam

Hinzu kommt als weiterer Nachteil, dass die Heizfläche sich relativ langsam erwärmt. Am meisten fällt dies beim Nasssystem auf, da die Heizkörper hier im Estrich liegen und dieser als Speicherkörper erst einmal aufgewärmt werden muss.

Sehr gut wärmeleitfähig und damit passend zu Fußbodenheizungen sind in diesem Zusammenhang die Bodenbeläge Fliesen und Natursteine. Bei Hölzern, wie Laminat und Parkett oder auch Teppichen, empfehlen wir, vorab die Kompatibilität zu Fußbodenheizsystemen zu überprüfen.


Wandheizung

Die Wandheizung hat als Flächenheizung viele Vorteile wie Strahlungswärme, niedrige Vorlaufzeiten und die Eigenschaft, sowohl Heizen als auch Kühlen zu können.

Deckenheizung

Informationen über eine weitere Niedertemperatur Strahlungsheizung – die Deckenheizung.

Welche Heizkörpertypen gibt es?

Wir stellen Ihnen die unterschiedlichen Heizkörpertypen mit ihren unterschiedlichen Vor- und Nachteilen vor.


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